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Mittwoch, 27. März 2019
03:12:35 Uhr

Nachdem ich zuvor bei dem Aufbau einer privaten Tagesklinik in Hamburg mit dem Schwerpunkt MBSR für stressbedingte depressive Erkankungen mit wirken konnte, habe ich seit November 2012 eine Stelle als leitender Chefarzt in der Region Syddanmark inne, wo mir nach einem intensiven Sprachkurs die Leitung und Fusion zweier Kliniken in einen 2015 geplanten Neubau anvertraut wurde. Der strukturelle Fokus lag hier in den letzten Jahren auf den Ausbau der vier ambulanten Zentren in der Region mit störungsspezifischen Teams in Anlehnung an die englischen Community Mental Health Zentren, wobei die Konzepte in der Bettenpsychiatrie mit ihrem Schwerpunkt auf biologischer Behandlung, diesen Entwicklungen kaum angepasst wurden. Daher wird zur Zeit in verschiedenen Arbeitsgruppen ein integratives und spezialisiertes Behandlungskonzept mit störungsspezifischen Stationen für das neue Krankenhaus erarbeitet, wobei die Personalentwicklungsprozesse und die Sicherstellung der fachlichen Qualität der Konzepte derzeit einige meiner Hauptaufgaben sind.

In meiner vorherigen Position als Chefarzt der II. Psychiatrischen Abteilung in Rickling leitete ich zwei geschützte Aufnahme-Stationen (für Männer und Frauen getrennt), eine große sozialpsychiatrisch rehabilitative Station für junge Erwachsene und den vollstationären und ambulanten Bereich für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. In der Abwesenheit des ärztlichen Direktors übernahm ich seine ständige Vertretung in der Verantwortlichkeit für 260 stationäre Betten, zwei Tageskliniken und drei Instituts-Ambulanzen.

In der Zuständigkeit als leitender Oberarzt für den psychiatrischen Bereich in Alsterdorf gab es neben zwei allgemeinpsychiatrischen Stationen und einer Tagesklinik auch einen ambulanten und stationären Bereich für Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps und psychischen Verhaltensstörungen, so dass ich auch fundierte klinische Kenntnisse in der Versorgung dieses Klientels sammeln konnte. Ferner konnte ich ein Projekt zur zeitgleichen stationären Versorgung von psychisch kranken Elternteilen und ihren psychisch verhaltensauffälligen Kindern, in der Verbindung mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Werner-Otto-Institut, organisatorisch aufbauen und klinisch leiten.

Die Struktur der oberärztlichen Versorgung in England brachte es mit sich, dass man immer für den Patienten fachärztlich zuständig war, egal ob er sich im stationären, teilstationären, ambulanten oder sogar forensischen Setting befand, so dass ich hier umfassende Erfahrungen mit einem sehr schwer zu vorsorgenden Klientel aufgrund eines hohen Migrantenanteils sammeln konnte.

In meiner psychotherapeutischen Tätigkeit am Zentrum für Verhaltenstherapie in Falkenried, Hamburg, wo ich immer noch als Supervisor und Dozent für Verhaltenstherapie tätig bin, leitete und organisierte ich ein Projekt der integrierten Versorgung mit den Krankenkassen GEK / HEK und BKK; ich erlangte hierdurch Einblicke in das betriebliche Gesundheitsmanagement und in die verhaltenstherapeutische Erstversorgung von typischerweise nicht in psychiatrischen Kliniken behandelten Menschen.

In meiner ersten oberärztlichen Tätigkeit, in der ich die Leitung einer Tagesklinik mit angegliederter Ambulanz übernahm, bewältigte ich die Herausforderung, die überwiegend analytisch-tiefenpsychologisch orientierte Therapie mit sehr langen Verweildauern auf schulenübergreifende störungsspezifische Konzepte mit der Möglichkeit zur Intervallbehandlung umzustellen, ohne dass hierbei für die Mitarbeiter eine Kränkung in der Bewertung der bislang sehr gut geleisteten Arbeit entstand.

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